Auf Distanz 0021: “Open Access bei der ESA”

Im Februar 2017 führte die europäische Raumfahrtagentur ESA eine Open Access-Strategie für Bild- und Videomaterial sowie ausgewählte Datensätze ein. Über die Gründe und Vorteile sprach ich mit Marco Trovatello, der die Einführung für die ESA betreut. Es folgen Kurzmeldungen, astronomische Ereignisse und Veranstaltungshinweise. Zum Schluss gibt es ein paar Tipps für Podcast-Treffen und etwas Musik.

Erschienen: 17.05.2017, Dauer: 0:38:57

Titelthema: “Open Access bei der ESA”

In diesem Podcast geht es oft um wissenschaftliche Erkenntnisse aus den Bereichen Astronomie und Raumfahrt. Nicht immer sind alle Details dieser Erkenntnisse öffentlich zugänglich.
Aber es gibt Initiativen, die das ändern möchten. Auch die europäische Raumfahrtorganisation ESA hat eine Open Access-Strategie bekanntgegeben. Darüber wollte ich mich für diesen Podcast gerne mit einem ESA-Mitarbeiter unterhalten. Wir hatten uns schon grob verabredet, dann kam der Start des Satelliten Sentinel-2B. Davon berichtete ich in Episode 20 dieses Podcasts.

Während der Anreise zur Startveranstaltung stellte sich heraus: Mein Gesprächspartner würde auch da sein. Kurz vor dem Satellitenstart, morgens um halb drei, haben wir uns dann getroffen und konnten uns unterhalten.

Einen umfangreichen Überblick über die Open Access-Aktivitäten der ESA gibt es im Internet unter open.esa.int.

Twitter-Account von Marco Trovatello

Homepage von Marco Trovatello

Open Access: ESA bekräftigt Strategie des offenen Zugangs für Bilder, Videos und Daten

Open Access at ESA (englisch)

Rosetta NAVCAM images now available under a Creative Commons licence (englisch)

ESA Archive Image Browser: Bildarchiv der ESA mit den erwähnten Bildern der NAVCAM-Kamera der Raumsonde Rosetta (englisch)

Umfangreiches Bildarchiv der ESA mit Bildmaterial zu vielen unterschiedlichen Bereichen (englisch)

Der erwähnte Blogeintrag „Mars full disc by Rosetta’s OSIRIS camera“ (englisch)

Der englische Wikipedia-Artikel zum Planeten Mars mit dem erwähnten Bild von Rosetta (englisch)

Twitter-Account „Open Access at the European Space Agency“ (englisch)

Wikipedia: Open Access

Wikipedia: Creative Commons

Wikipedia: Public Domain

re:publica 2017 – Marco Trovatello: Opening up International Organisations: Open Access at ESA, WIPO

Musik

Im Interview mit Marco Trovatello wird kurz Musik angesprochen. Diese stammt von Francesco Novara und ist bei der Startveranstaltung #Sentinel2Go zusammen mit einem Video vorgestellt worden.

Für alle Klänge in der Musik gab es nur eine einzelne Quelle: Die Tonsequenz „A Singing Comet“, erzeugt aus Daten des Rosetta’s Plasma Consortium an Bord der Rosetta-Sonde. Diese Signale sind normalerweise unhörbar, wurden aber von Manuel Senfft in den hörbaren Bereich versetzt und dann unter Creative Commons veröffentlicht.

Francesco Novara hat diese Töne genommen und daraus fünf Musiktitel produziert. Diese erscheinen voraussichtlich Anfang bis Mitte Juni als EP bei Establishment Records erscheinen. Als Lizenz kommt CC BY-NC SA 4.0 zum Einsatz.

Musikvideo anlässlich des Starts von Sentinel-2B

Bericht aus dem März 2017 über die Erstellung des Musikvideos (englisch)

European Space Agency: A Singing Comet

Blogeintrag „The Singing Comet“ im Rosetta-Blog (englisch)

Soundarchiv der ESA (englisch)

Kurzmeldungen

Untersuchung des Universums mit Quasar-Paaren

Quasare sind aktive Galaxienkerne. Sie senden extrem große Mengen an Strahlung aus. Für diese Strahlung sind allerdings keine Sterne verantwortlich. Man geht stattdessen davon aus, dass sich im Zentrum von Galaxien supermassereiche Schwarze Löcher befinden. Wenn Materie auf diese Schwarzen Löcher trifft, dann setzen sie große Energiemengen frei.

Diese Energie nutzte ein Astronomenteam unter der Leitung von Astronomen des Max-Planck-Instituts für Astronomie (MPIA), um die Feinstruktur des Universums zu vermessen.

Diese Feinstruktur ist ein riesiges Netzwerk von verbundenen Teilen. Fast alle Atome im Universum sind Teil davon, die meisten davon stammen aus der Urknallphase von der Entstehung des Universums.

Diese Atome sind zwischen den Galaxien eher selten: Nur wenige davon befinden sich jedem Kubikmeter. Aber dennoch kann man sie nachweisen. Dafür haben die Astronomen das Licht von Quasaren genutzt, die von der Erde aus gesehen nahe beieinander am Himmel stehen. Das Licht dieser Quasare wurde dann von den Atomen mehr oder weniger stark absorbiert. Es ergaben sich winzige, aber messbare Unterschiede. Zur Datenerfassung verwendete man das 10-Meter-Keck-Teleskop auf dem Mauna Kea auf Hawaii, das Very Large Telescope in der Atacamawüste in Chile mit 8 Metern Durchmesser und das Magellan Telescope mit 6,5 Metern Durchmesser, ebenfalls in der Atacamawüste.

Durch die Auswertung der Daten erhielt man eine Auflösung von etwa 100000 Lichtjahren. So groß ist ungefähr eine Galaxie. Das klingt sehr ungenau, aber man untersuchte eine Struktur von 11 Milliarden Lichtjahren Größe, da klingen 100000 Lichtjahre schon gar nicht mehr so schlecht.

Die Ergebnisse verglich man mit Berechnungen aus Supercomputern. Diese Berechnungen sind so komplex, dass ein einzelner PC daran fast 100000 Jahre rechnen müsste. Mit den eingesetzten Supercomputern schaffte man die Berechnungen in wenigen Wochen und erschuf so ein Modelluniversum, mit dem man die Teleskop-Messungen vergleichen konnte.

Das Ergebnis ist erfreulich: Die Messungen mit den Quasaren passen zu den gängigen Vorstellungen, wie kosmische Strukturen entstehen. So kann man nun Rückschlüsse über die Gastemperatur wenige Milliarden Jahre nach dem Urknall gewinnen. In dieser Phase, so vermutet man, wurde die ultraviolette Strahlung im Universum stark genug, um Elektronen von Atomen abzutrennen. Wann und wie genau das abgelaufen ist, ist eine der wichtigsten offenen Fragen in der Kosmologie.

Seltene Doppelquasare durchleuchten das Wasserstoff-Netzwerk unseres Kosmos

Quasar-Beobachtungen passen nicht zu Modellen für das Wachstum Schwarzer Löcher

Und noch eine Meldung zu Quasaren. Wie in der vorherigen Meldung erwähnt geht man davon aus, dass sich im Zentrum von Galaxien supermassereiche Schwarze Löcher befinden.

Diese supermassereichen Schwarzen Löcher haben eine Masse von Millionen bis zu Milliarden Sonnenmassen. Wie sie genau entstanden und gewachsen sind, ist noch nicht geklärt und wird noch erforscht.

Ein weiteres Rätsel ist nun hinzugekommen: Forscher vom Max-Planck-Institut für Astronomie (MPIA) haben drei Quasare gefunden, deren Licht 13 Milliarden Jahre zu uns unterwegs war. Sie sahen also die Quasare so, wie sie vor 13 Milliarden Jahren ausgesehen haben.

Quasare haben eine „Proximity Zone“, auf deutsch Nah-Zone. Diese Nah-Zone ist durchsichtig. Das darin enthaltene Gas wird durch das Licht der Quasare aufgeheizt und ionisiert. Anhand von Simulationen kann man voraussagen, wie groß eine Nah-Zone sein sollte.

Die drei beobachteten Quasare hatten aber ziemlich kleine Nah-Zonen. Demnach waren sie weniger also als 100000 Jahre aktiv. Trotzdem enthalten Sie eine Milliarde Sonnenmassen. Nach den aktuellen Modellen für das Wachstum Schwarzer Löcher müsste aber ein Schwarzes Loch mindestens 100 Millionen Jahre lang Materie sammeln, um solch eine Masse zu erreichen. In der Zeit müsste es als Quasar erscheinen.

„Das ist ein überraschendes Ergebnis. Wir verstehen nicht, wie die supermassereichen Schwarzen Löcher dieser Quasare in so kurzer Zeit auf so große Massen anwachsen konnten“, sagt Christina Eilers, Doktorandin am MPIA.

Man hat also festgestellt, dass die aktuellen Modelle für die Entstehung von Schwarzen Löchern und Galaxien noch nicht ausreichen. Hier sind weitere Forschungen nötig, um diese Vorgänge zu verstehen.

So möchte man zum Beispiel wissen, ob diese drei Quasare Ausnahmefälle sind oder ob viele der beobachteten Quasare vielleicht jünger sind als bislang vermutet.

Entdeckung im frühen Universum stellt Modelle für Schwarzes-Loch-Wachstum infrage

Forschungsrakete Mapheus-6 gestartet

Am 13. Mai startete das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt DLR die Forschungsrakete Mapheus-6. Der Start erfolgte vom Raketenstartplatz Esrange in Nord-Schweden. Der Flug führte bis in 254 Kilometer Höhe und dauerte 10 Minuten. Der Behälter mit den Experimenten landete 60 Kilometer vom Startplatz entfernt und wurde geborgen.

68 Sekunden nach dem Start begannen die Experimente. So untersuchte das Röntgenradiographiemodul XRISE mit Röntgenstrahlen die Erstarrung von Aluminium-Germanium-Schmelzen in der Schwerelosigkeit. Durch den Vergleich mit Modellrechnungen und Daten aus irdischen Laboren möchte man dazu beitragen, Gussprozesse zu optimieren.

Das Experiment MemEx untersuchte biophysikalische Veränderungen von Zellmembranen in der Schwerelosigkeit. Dazu wurden künstlich erzeugte Lipidmembranen verwendet. Die Ergebnisse werden hier unter anderem mit Ergebnissen aus Parabelflügen verglichen.

Das Experiment DEMIX untersuchte die Entmischung von Kupfer-Kobalt-Proben. Die Proben wurden dazu auf 1550 Grad Celsius aufgeheizt und dann in Schwerelosigkeit schnell abgekühlt. Im Rasterelektronenmikroskop wird man die Mikrostrukturen der Proben analysieren. Das Experiment wird unterstützt von Daten, die man 2016 an Bord der internationalen Raumstation ISS gesammelt hat.

Die Flüge des Höhenforschungsprogramms Mapheus finden jährlich statt und dienen dem Zugang zu Experimenten in der Schwerelosigkeit.

Schwebende Schmelzen und Biomembranen: DLR-Forschungsrakete Mapheus-6 gestartet

Zusätzliche Berichte zu diesem Thema bei Extras@Auf Distanz

Erster SLS-Flug mit Orion bleibt unbemannt

Schon seit einiger Zeit ist bekannt, dass die amerikanische Raumfahrtagentur NASA ein neues Raketensystem entwickelt, das „Space Launch System“, kurz SLS. Die Technik lehnt sich an die Triebwerke und Tanks der Space Shuttles an.

Es wird dabei sich um die stärkste jemals von der NASA entwickelte Rakete handeln. Das Raketensystem soll die NASA wieder in die Lage versetzen, Menschen zu anderen Himmelskörpern zu bringen, so zum Beispiel zum Mond oder zum Mars. Dazu soll dann die Raumkapsel „Orion“ zum Einsatz kommen.

Die erste Mission der Kombination SLS und Orion heißt „Exploration Mission-1“, kurz EM-1. Diese Mission soll etwa 3 Wochen dauern, um den Mond herum führen und zur Erde zurückkehren. Der ursprüngliche Plan sah eine unbemannte Mission vor, seit Februar 2017 wurde dann über eine bemannte Mission nachgedacht. Am 12. Mai gab die NASA dann aber bekannt, dass man am ursprünglichen Plan festhalten wird: EM-1 bleibt unbemannt. Technisch würde man zwar in der Lage sein, eine Besatzung mitzuführen, aber nach der Bewertung von Kosten, Risiken und technischen Voraussetzungen sei es schwierig, in der Missionsplanung nun noch eine Besatzung mit aufzunehmen. Der Start von EM-1 ist derzeit für 2019 vorgesehen. Ein genauer Termin soll in den nächsten Wochen ausgearbeitet werden.

Die erste bemannte Mission, EM-2, wird derzeit für 2023 angestrebt. Auch sie soll wie EM-1 um den Mond fliegen und wäre damit die erste bemannte Mission zum Mond seit Apollo 17 im Dezember 1972.

Derzeit sind die ersten Komponenten im Bau und auch viele weitere Schritte finden statt. In Utah soll demnächst der Antrieb der Rettungsrakete getestet werden. Im Kennedy Space Center wird derzeit der Hitzeschild an die Orion-Kapsel montiert, die Bodensysteme und die Software werden entwickelt. Lebenserhaltungssysteme und ähnliche Technologien werden an Bord der internationalen Raumstation ISS getestet.

NASA Affirms Plan for First Mission of SLS, Orion (englisch)

NASA Continues Testing, Manufacturing World’s Most Powerful Rocket (englisch)

Supernova gesichtet

Am Morgen des 14. Mai wurde von Patrick Wiggins in den USA eine Supernova aufgenommen. Zwei Tage vorher war die Erscheinung noch nicht sichtbar. Die neue Supernova wurde unter der Bezeichnung SN 2017eaw registriert. Auch das Spektrum wurde bereits gemessen: Es passt zu einer Supernova vom Typ IIP wenige Tage nach dem Ereignis.

Die Sternexplosion ereignete sich in der Galaxie NGC 6946, die auch als „Feuerwerksgalaxie“ bezeichnet wird: Hier wurden schon einige weitere Supernovae beobachtet, insgesamt sind es nun zehn. Die Galaxie im im Sternbild Kepheus, nahe auch den Sternbildern Schwan und Drache.

Die aktuelle Supernova dürfte auch mit Amateurmitteln von der Nordhalbkugel der Erde beobachtbar sein. So berichtet Jan Hattenbach im Blog Himmelslichter über eine erfolgreiche Aufnahme der Supernova in Österreich und gibt Tipps zur Beobachtung.

Eintrag zur Supernova SN 2017eaw bei der Supernova Working Group der IAU (englisch)

Beitrag von Jan Hattenbach bei Himmelslichter zur Supernova SN 2017eaw

Wikipedia: Galaxie NGC 6946

Galaxie NGC 6946 bei Wikisky (englisch)

Astronomische Ereignisse

Diese habe ich mit Erlaubnis von Heiko Ulbricht verwendet.
Nachgelesen werden können sie auf der Homepage der Zeitschrift Sternzeit.

Veranstaltungen

Vielen Dank an die Vereinigung der Sternfreunde dafür, dass ich Termine aus dem Veranstaltungskalender der VDS verwenden darf.

AOAsky-WTT trifft Frühlingsteleskoptreffen

Datum: 19. bis 21. Mai 2017
Ort: Bergrestaurant Schwendi-Kaltbad, Glaubenberg in Obwalden
Das ehemalige Winterteleskoptreffen hat nun einen etwas sperrigem Titel. Auf 1444 Metern über dem Meeresspiegel können die Besucher ihre eigenen Teleskope aufbauen und beobachten. Die Außenbeleuchtung des Restaurants wird dazu abgeschaltet.

Weitere Informationen zur Veranstaltung

BAV-Veränderlichen-Beobachter-Treffen

Datum: 19. bis 20. Mai 2017
Orte: Hartha. Freitag: Hotel Flemmingener Hof, Samstag: Bruno H.-Bürgel Sternwarte
Treffen für Sternfreunde, die sich für Veränderliche Sterne interessieren. Die Veranstaltung richtet sich an Anfänger und Fortgeschrittene.

Weitere Informationen zur Veranstaltung

7. Norddeutsches Sternwartentreffen

Datum: 20. Mai 2017
Ort: Museum am Schölerberg, Osnabrück
Das Norddeutsche Sternwartentreffen (NST) dient dem gegenseitigen Austausch und dem Kennenlernen anderer Einrichtungen und Vereine. Eingeladen sind Sternfreunde und Mitglieder astronomischer Vereinigungen aus Norddeutschland.

Weitere Informationen zur Veranstaltung

26. Internationales Teleskoptreffen Vogelsberg (ITV)

Datum: 24. – 28. Mai 2017
Ort: Campingpark Am Gederner See, Gedern
Alle Sternfreunde sind herzlich zur gemeinsamen Beobachtung eingeladen, mit und ohne eigenes Teleskop. Der Naturpark Hoher Vogelsberg liegt zentral (Frankfurt – Fulda – Gießen) und bietet gute astronomische Bedingungen (visuell bis 6,8 mag).

Weitere Informationen zur Veranstaltung

Auf Distanz ganz nah

iTunes-Bewertung

Seit der letzten Episode von Auf Distanz ist wieder eine sehr gute Bewertung bei iTunes eingegangen. Vielen Dank dafür, das kommt dem Podcast sehr zugute.

Auf Distanz bei iTunes

Podcast-Treffen

Zwei Podcast-Treffen liegen in der nächsten Zeit an, bei denen auch Auf Distanz mit dabei sein wird.

Am Freitag, den 7. Juli gibt es ein Podcast- und Hörertreffen im Unperfekthaus in Essen. Beginn ist um 19 Uhr. Bei gutem Wetter wird die Dachterrasse genutzt, bei schlechtem Wetter der Wintergarten (Raum 423).

Webseite des Veranstalters (Podcast-Verein)

Vom 11. bis zum 13. August findet das Podstock statt, eine Mischung aus Podcast, Festival und Barcamp. Auch hier sind alle Podcaster und Hörer sehr willkommen. Das Podstock findet in diesem Jahr zum fünften Mal statt. Wer ein bisschen mit anpacken möchte, kann schon einen Tag früher zum Helfertag anreisen. Der ist auch schon sehr gesellig.

Der Veranstaltungsort liegt in der Nähe des Orts Sohrschied im Hunsrück.

Webseite des Podstock mit weiteren Informationen und Tickets

Copyright-Hinweise

Titelbild der Episode

Satellitenbodenstation Cebreros
Credit: ESA – European Space Agency, CC BY-SA 3.0 IGO

Musik

Credit: Francesco Novara, ‘Ignition’, advance track of Astron EP, a collaboration of Establishment Records with ESA European Space Agency, licenced under CC BY-NC SA 4.0

A Singing Comet

https://soundcloud.com/esa/a-singing-comet

Original Data Credit: ESA / Rosetta / RPC / RPC-MAG
Sonification: TU Braunschweig / IGEP / Manuel Senfft, CC-BY-NC-SA 4.0

2 Kommentare für “Auf Distanz 0021: “Open Access bei der ESA”

  1. Wieder eine tolle Folge! Schön zu hören, dass es Richtung Open Access geht.
    Etwas zu kurz kam aus meiner Sicht, wie es vor Open Access lief: So haben zu meiner Zeit Verlage Geld bekommen, um die Arbeiten die der Steuerzahler finanziert hat, zu veröffentlichen. Um aber Zugang zu den Veröffentlichungen zu bekommen, musste die Uni (und auch andere Interessenten) die Verlage ein zweites Mal bezahlen!

    1. Danke für den Kommentar und die Ergänzung. Bei den “Kollegen” von Methodisch Inkorrekt habe ich diesen Punkt auch schon mal gehört, bin aber selber nicht trittsicher genug, um das tiefer zu beleuchten.

      Aber ich kann mir gut vorstellen, mit Marco Trovatello das nochmal eingehender zu besprechen.

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