Auf Distanz 0022: “Besuch beim ATT 2017”

Der ATT ist eine Astronomiebörse, laut eigenen Angaben die größte Veranstaltung dieser Art in Europa. Sie findet seit vielen Jahren in Essen statt. Ich war auch dieses Jahr mit dabei und habe mich beim Veranstalter und einigen Ausstellern etwas umgehört. Es ergab sich ein buntes Sammelsurium aus der Amateurastronomie.

Erschienen: 01.06.2017, Dauer: 0:55:44

Titelthema: „Besuch beim ATT 2017“

Homepage des ATT in Essen

Walter-Hohmann-Sternwarte in Essen

Homepage der Firma Tele-Optic

Homepage der Ferienhausvermietung Zemlin im Sternenpark Havelland

Wikipedia: Naturpark Westhavelland

Homepage der Zeitschrift „Sternzeit“

Internet-Portal astronomie.de

Kurzmeldungen

Planetenartiges Objekt entstand offenbar ähnlich wie ein Stern

Das Objekt OTS 44 ist ein planetenartiges Objekt in etwa 500 Lichtjahren Entfernung. Erste Radiobeobachtungen ergaben nun ungewöhnliche Eigenschaften: Nach aktuellem Stand des Wissens hat OTS 44 eine eher planetare Masse, ist aber trotzdem von einer protoplanetaren Scheibe umgeben. Eine Scheibe hätte man eher bei einem Stern erwartet. Vielleicht sind sich planetenartige Objekte und Sterne also ähnlicher als bislang vermutet.

Mit den aktuellen Beobachtungen konnte man die Masse des Staubanteils in der Scheibe abschätzen. Die Werte würden eher für einen Stern oder einen Braunen Zwerg sprechen. Ein Brauner Zwerg ist ein Objekt mit einer deutlich größeren Masse als Gasplaneten. Diese Masse reichte aber nicht aus, um die Kernfusion zu starten. Es ist also kein Stern entstanden.

Sterne und Braune Zwerge haben bei ihrer Entstehung einen Zusammenhang zwischen der Masse des Staubs in der Scheibe und der Masse des Zentralobjekts. OTS 44 hat ein sehr ähnliches Verhältnis. Außerdem zieht es offenbar auch noch zusätzliche Masse von außen auf sich. Auch das würde eher für einen Stern sprechen.

OTS 44 entsteht also ähnlich wie ein Stern oder ein Brauner Zwerg, hat dafür aber den gängigen Modellen zufolge zu wenig Masse. Hier gibt es also noch etwas zu lernen, die Forschung wird weitergehen.

Erste Radiobeobachtungen einer Planeten-Scheibe: Planetenartiges Objekt entstand offenbar ähnlich wie ein Stern

Spiegelträger für ELT-Sekundärspiegel gegossen

Mitte Mai hat die Firma Schott in Mainz den Rohling für den Sekundärspiegel des Extemely Large Telescope (ELT) gegossen. Wenn der Spiegel fertig ist, wird er 4,20 Meter Durchmesser haben und der größte Sekundärspiegel sein, der jemals in einem Teleskop zum Einsatz kam. Gleichzeitig wird es der größte konvexe Spiegel sein, der jemals produziert wurde.

Beim Guss wurde 1400 Grad heißes Material eingesetzt, danach wurde der noch heiße Rohling in eine Auskühlungsanlage gebracht. Wenn die Raumtemperatur erreicht ist, wird die Qualität geprüft. Anschließend wird der Rohling nochmals auf 700 Grad erhitzt. Durch Kristallisation entsteht schließlich das endgültige Material Zerodur. Dieses Material wird verwendet, weil es sich bei Temperaturschwankungen so gut wie gar nicht ausdehnt oder zusammenzieht.

Nach dem endgültigen Auskühlen wird der Spiegel dann im Hauptwerk weiterbearbeitet. Hier wird der Spiegel dann geschliffen. Er erhält eine sehr gekrümmte Form, die dem endgültigen Produkt schon sehr nahe kommt. Die letzte Politur erhält der Spiegel dann in Frankreich bei Safran Reosc. Dabei muss eine Genauigkeit von 15 Nanometern, also 15 Millionstel Millimeter erreicht werden.

Im Extremely Large Telescope wird der Sekundärspiegel über dem Hauptspiegel hängend montiert werden. Er ist der zweite von fünf Spiegeln, den das ELT erhalten wird.

Sekundärspiegel des ELT erfolgreich gegossen

Schott: 4-Meter-Spiegelträger für ELT-Projekt gegossen

Wikipedia: Zerodur

Grundsteinlegung beim Extremely Large Telescope

Am 26. Mai fand am Paranal-Observatorium die Grundsteinlegungszeremonie für das Extremely Large Telescope (ELT) statt.

Das Paranal-Observatorium liegt etwa 20 Kilometer vom geplanten Bauplatz des ELT entfernt. Beide befinden sich in der Atacama-Wüste in Chile, das ELT wird auf dem Berg Cerro Armazones errichtet, in 3064 Metern Höhe. Der Standort hat außerdem günstige Wetterverhältnisse. Fast 90 Prozent der Nächte sind wolkenlos.

Bei der Zeremonie wurde auch eine Zeitkapsel versiegelt. Darin befinden sich Fotos von derzeitigen Mitarbeitern der Europäischen Südsternwarte ESO und ein Buch mit der Beschreibung der wissenschaftlichen Zielsetzung des ELT.

Grundsteinlegungszeremonie für das Extremely Large Telescope

Die ESO unterzeichnet Verträge für den riesigen Hauptspiegel des ELT

Am 30. Mai 2017 wurden am Hauptsitz der Europäischen Südsternwarte ESO in Garching bei München die Verträge für die Herstellung des Hauptspiegels des Extremely Large Telescope (ELT) unterzeichnet.

Die in der Meldung über den Sekundärspiegel bereits genannten Unternehmen Schott und Safran Reosc sind die Auftragnehmer. Genau wie beim Sekundärspiegel wird Schott den Rohling fertigen und Safran Reosc wird das Polieren übernehmen.

Der Hauptspiegel wird 39 Meter Durchmesser haben. Er wird sich aus bis zu 798 einzelnen sechseckigen Segmenten mit 1,40 Metern Durchmesser zusammensetzen. Damit wird es das größte optische Teleskop der Erde sein. Es wird im sichtbaren und im nahinfraroten Licht eingesetzt werden. Die Inbetriebnahme ist für 2024 vorgesehen.

Die ESO unterzeichnet Verträge für den riesigen Hauptspiegel des ELT

Untersuchung von fehlgeschlagener Schiaparelli-Landung abgeschlossen

Am 19. Oktober 2016 sollte das Landungsmodul Schiaparelli auf dem Mars landen. Allerdings ging der Kontakt verloren und in den darauffolgenden Tagen konnte man Überreste eines Einschlages auf der Marsoberfläche identifizieren.

Nach und nach wurden Vermutungen und Theorien angestellt, was mit Schiaparelli passiert sein könnte. Am 18. Mai 2017 hat die Europäische Raumfahrtagentur ESA den Bericht einer Untersuchung vorgelegt, die sich mit diesem Vorfall beschäftigt hat.

Dieser Bericht bestätigt die Theorie, dass ein Großteil der Landung planmäßig verlaufen ist. Der Fallschirm öffnete sich auch noch wie geplant. Dann aber trat das Problem auf. Schiaparelli schaukelte stärker als man das vorher vermutet hatte. Für die Lagemessung war ein Gerät namens „Inertial Measurement Unit“ (IMU) zuständig. Das IMU registrierte den maximalen Messwert für die Z-Achse von Schiaparelli.

Der maximale Messwert bedeutet, dass die Neigung von Schiaparelli größer sein konnte, man das aber nicht messen konnte. Wie bei einem Zeigerinstrument, bei dem der Zeiger auf Anschlag steht, aber die zu messende Größe trotzdem größer ist.

Das IMU registrierte und signalisierte die Sättigung. Für die weitere Berechnung wurde diese Information aber nicht ausgewertet. Man glaubte nicht, dass dieser Zustand eintreten könnte und plante ihn deswegen nicht mit ein.

Die Berechnung lief also weiter und nutzte den maximalen Messwert. Dabei wurde eine Lage berechnet, bei der die Sonde beinahe auf dem Kopf gestanden haben müsste. Das war in Wirklichkeit sicher nicht so, aber der Computer nahm es an.

Zeitgesteuert wurde der Hitzeschild abgeworfen und das Radar eingeschaltet. Es lieferte normale Messwerte. Die Kombination aus den Messwerten vom Radar und der falsch berechneten Lage führte dann zur Berechnung einer negativen Höhe.

Schiaparelli schaltete dann in den Modus für die Endphase der Landung: Die hintere Hülle mit dem Fallschirm wurde abgetrennt, zwei Sekunden später wurden die Triebwerke für die Landung eingeschaltet. Weil aber die errechnete Höhe negativ war, wurden die Triebwerke schnellstmöglich wieder abgeschaltet, das war nach drei Sekunden.

In Wirklichkeit befand sich Schiaparelli da noch ungefähr 3,7 Kilometer über dem Mars und prallte dann 34 Sekunden später auf die Oberfläche, man schätzt die Geschwindigkeit auf etwa 540 Kilometer pro Stunde.

David Parker, Director of Human Spaceflight and Robotic Exploration bei der ESA, sagt dazu:

„Wir sind den vielen fleißigen Wissenschaftlern und Ingenieuren, die die wissenschaftlichen Instrumente zur Verfügung gestellt haben und die Untersuchung des Schiaparelli-Moduls vorbereitet haben, sehr dankbar und bedauern, dass das vorzeitige Ende der Mission dafür gesorgt hat, dass wir nicht so viele Erkenntnisse gewinnen konnten wie erwartet.

Es gab eindeutig eine ganze Reihe von Bereichen, denen man bei der Vorbereitung, Validierung und Verifizierung des für Atmosphäreneintritt, Sinkflug und Landung zuständigen Systems mehr Aufmerksamkeit hätte schenken sollen.“

Der Generaldirektor der ESA, Jan Wörner: „Wenn die Sättigung nicht aufgetreten wäre und die letzten Phasen der Landung erfolgreich gewesen wären, so hätten wir die übrigen Schwachstellen, die zum Unglück beigetragen haben, wahrscheinlich gar nicht identifiziert. Eine direkte Folge der Untersuchung ist, dass wir mehrere Bereiche entdeckt haben, die unsere ganz besondere Aufmerksamkeit erfordern. Und das wird der Mission für 2020 fraglos zugutekommen.“

Die ESA stellt den Bericht öffentlich zum Download zur Verfügung.

Untersuchung zu „Schiaparelli“-Landung abgeschlossen

Untersuchungsbericht „ExoMars 2016 – Schiaparelli Anomaly Inquiry“ (englisch)

Zusätzliche Berichte zu diesem Thema bei Extras@Auf Distanz

Schnell wachsende Galaxien im frühen Universum

Eine Astronomengruppe unter der Leitung von Roberto Decarli vom Max-Planck-Institut für Astronomie hat Galaxien entdeckt, in der hundert Mal schneller Sterne entstehen als in unserer Milchstraße, das aber weniger als eine Milliarde Jahre nach dem Urknall.

Diese Galaxien könnten eine Erklärung für einen anderen Typ von Galaxien sein, der vor einigen Jahren entdeckt wurde. Diese Galaxien enthalten viele Sterne, waren aber nur 1,5 Milliarden Jahre alt. Es war unbekannt, warum so junge Galaxien so viele Sterne enthielten.

Die nun entdeckten Galaxien sind ein Zufallsfund. Man wollte sich Galaxien ansehen, in denen es Quasare gibt. Dabei fand man aber in vier Fällen auch Nachbargalaxien, in denen ziemlich schnell neue Sterne entstanden.

Quasare sind aktive Galaxienkerne. Sie senden extrem große Mengen an Strahlung aus. Für diese Strahlung sind allerdings keine Sterne verantwortlich. Man geht stattdessen davon aus, dass sich im Zentrum von Galaxien supermassereiche Schwarze Löcher befinden. Wenn Materie auf diese Schwarzen Löcher trifft, dann setzen sie große Energiemengen frei.

Man vermutet nun, dass sowohl die Quasare als auch die produktiven jungen Galaxien in Gebieten mit besonders hoher Materiedichte auftreten. Es kann sein, dass die sternreichen Galaxien mit nur 1,5 Milliarden Jahren Alter auf die gleiche Weise entstanden wie die Galaxien in der Nähe der Quasare.

Nun gibt es viel zu tun: Die neu entdeckten Galaxien müssen genauer untersucht werden. Wie viel Masse haben diese Galaxien? Welche Sorte von Sternen entsteht darin? Welche Eigenschaften haben sie? Auch das Gas zwischen den Sternen ist wichtig. Man möchte herausfinden, wie heiß und dicht es ist und wie viel davon ionisiert ist.

Schnell wachsende Galaxien könnten kosmisches Rätsel lösen – zeigen früheste Verschmelzung

Rocket Lab startet Rakete ins All

Die Firma Rocket Lab ist in den USA ansässig und hat einen neuseeländischen Ableger. Als Ziel hat sich dieses Unternehmen gesetzt, kosteneffiziente kommerzielle Raketenstarts anzubieten.

Zunächst entwickelte man eine Rakete namens Ātea-1. Diese Rakete war 6 Meter lang, wog 60 Kilogramm und sollte in der Lage sein, eine Nutzlast von 2 Kilogramm Gewicht in bis zu 120 Kilometer Höhe zu bringen. Es gab einen Start dieser Rakete im Jahr 2009. Der verlief erfolgreich, blieb aber der einzige Start.

Man entwickelte dann eine größere Rakete mit zwei Antriebsstufen. Ihr Name ist „Electron“. Sie ist 17 Meter lang und wiegt über 10 Tonnen. Sie soll Nutzlasten von 150 bis 225 Kilogramm in einen sonnen-synchronen Erdorbit in 500 Kilometer Höhe bringen können.

Die erste Electron-Rakete wurde im Rahmen eines Tests am 25. Mai gestartet. Es war der erste Raketenstart von Neuseeland aus.

Die Rakete erreichte das Weltall, aber nicht den Orbit. Warum das nicht gelang, wird noch untersucht. Der Start am 25. Mai war der erste von drei geplanten Starts im Jahr 2017.

Wenn man irgendwann den normalen Betrieb erreicht, möchte man mehr als 50 Raketenstarts im Jahr schaffen.

Rocket Lab successfully makes it to space (englisch)

Wikipedia: Rocket Lab

Wikipedia: Rakete Electron

Rakete Ātea-1, gespeicherte Seite bei web.archive.org (englisch)

Start der Rakete „Atea-1“

Lift Off der Rakete „Electron“

Promo-Video zum Starttag der Electron-Rakete

Beobachteter Stern wurde vielleicht zu schwarzem Loch

In der letzten Episode des Podcasts berichtete ich von einer Supernova in der Galaxie NGC 6946, die man auch als „Feuerwerksgalaxie“ bezeichnet.

In eben dieser Galaxie war 2009 der Stern N6946-BH1 beobachtet worden. Er wurde etwas heller. Im Jahr 2015 konnte man ihn dann nicht mehr wiederfinden. Man suchte mit dem Large Binocular Telescope (LBT), dann mit dem Hubble Space Telescope und dem Spitzer Space Telescope: ohne Erfolg.

Der Stern hatte etwa die 25-fache Masse unserer Sonne und hätte eigentlich als Supernova explodieren sollen. Das passierte allerdings nicht.

Eigentlich erwartet man, dass erst eine Supernova und dann ein ein Schwarzes Loch entsteht. Aber Astronomen beobachten nur selten Supernovas von sehr massiven Sternen. Wenn ein Stern ohne Umweg über die Supernova zu einem Schwarzen Loch werden könnte, wäre das eine mögliche Erklärung.

Der Stern N6946-BH1 ist also vielleicht zu einem Schwarzen Loch geworden, ohne vorher zur Supernova zu werden. Vielleicht ist er dabei kein Einzelfall. Möglicherweise passiert das bei bis zu 30 Prozent von solchen Sternen. Aber diese Forschung ist noch jung und diese Zahlen sind noch nicht sicher.

Collapsing Star Gives Birth to a Black Hole (englisch)

Erste wissenschaftliche Ergebnisse der Juno-Mission

Die NASA veröffentlicht erste wissenschaftliche Ergebnisse der Juno-Mission. Die Aufnahmen und Daten der Raumsonde Juno zeigen den Planeten Jupiter als einen sehr turbulenten Planeten, der nun anders gesehen wird als zuvor.

An den Polen wurden dicht gedrängte Stürme von der Größe der Erde gesehen, trotzdem sieht der Nordpol anders aus als der Südpol. Warum das so ist, weiß man noch nicht.

Jupiters Magnetfeld ist außerdem stärker als bislang vermutet. Den Daten zufolge ist das Magnetfeld ungefähr zehn Mal stärker als das stärkste Magnetfeld, das man auf der Erde finden kann. Außerdem ist das Magnetfeld unregelmäßig geformt. Prozesse in der Schicht oberhalb von metallischem Wasserstoff könnten dafür die Ursache sein.

Juno wurde am 5. August 2011 gestartet und ist am 4. Juli 2016 in den Orbit um Jupiter eingetreten. Die Raumsonde befindet sich in einem polaren Orbit. Alle 53 Tage fliegt Juno für zwei Stunden vom Nordpol zum Südpol nahe an Jupiter vorbei und sammelt Daten und Bilder. Der nächste Überflug wird am 11. Juni stattfinden. Dann soll Juno auch den berühmten Großen Roten Fleck des Jupiter untersuchen.

A Whole New Jupiter: First Science Results from NASA’s Juno Mission (englisch)

Wikipedia: Raumsonde Juno

Wikipedia: Großer Roter Fleck auf Jupiter

Die neue Mission von Alexander Gerst heißt „Horizons“

Ende April 2018 soll ESA-Astronaut Alexander Gerst seine zweite Mission an Bord der Internationalen Raumstation ISS beginnen. Im Jahr 2014 hatte Gerst bereits schon eine Mission absolviert, sie trug den Namen „Blue Dot“ und fand viel Beachtung.

Am 29. Mai wurden nun auf einer Pressekonferenz beim Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt DLR in Köln der neue Name und das Logo für die kommende Mission vorgestellt.

Für die Horizons-Mission werden aus Deutschland etwa 35 Experimente beigesteuert.

Die Mission Horizons soll Ende April 2018 starten und bis Ende Oktober 2018 dauern. Alexander Gerst wird während der Mission auch erstmals als Kommandant der ISS fungieren, als zweiter Europäer überhaupt.

In der Folge 250 des omega tau-Podcasts berichtet Alexander Gerst über die kommende und die vorherige Mission.

“Horizons” – die neue Mission von Alexander Gerst

Mitschnitt der Pressekonferenz vom 29. Mai 2017

Folge 250 vom omega tau-Podcast mit dem Gespräch mit Alexander Gerst

Astronomische Ereignisse

Diese habe ich mit Erlaubnis von Heiko Ulbricht verwendet.
Nachgelesen werden können sie auf der Homepage der Zeitschrift Sternzeit.

ISS-Überflüge

Dann gibt es noch Überflüge der Internationalen Raumstation ISS. Die sind zwar kein astronomisches Ereignis, aber dennoch schön anzusehen. Die erste Juniwoche über sind noch einige Überflüge der ISS zu beobachten. Zeiten und Karten findet man zum Beispiel bei „Heavens Above“ oder auch bei der Seite „Spot the Station“ der NASA.

Heavens-Above

NASA: Spot the Station (englisch)

Veranstaltungen

Vielen Dank an die Vereinigung der Sternfreunde dafür, dass ich Termine aus dem Veranstaltungskalender der VDS verwenden darf.

20. Kleinplanetentagung

Datum 9. bis 11. Juni 2017
Ort: Sternwarte in Leiden, Niederlande

Die Fachgruppe Kleine Planeten der Vereinigung für Sternfreunde bietet die 20. Kleinplanetentagung an. Ausgerichtet wird sie dieses Mal von der Dutch Minor Planet Association (DMPA).

Weitere Informationen und Anmeldung zur Veranstaltung

Aspekt – Konferenz der Fachgruppe Spektroskopie 2016

Datum: 09.06.2017 – 11.06.2017
Ort: Gästehaus Kloster Bethanien in St. Niklausen (Schweiz)

Zu dieser Tagung sind alle spektroskopisch interessierten Astronomen eingeladen, insbesondere auch Einsteiger und junge Kolleginnen und Kollegen. Eine VdS-Mitgliedschaft ist nicht nötig. Mit Vorträgen und einer Poster- und Gerätesession möchte man sich austauschen und offene Fragen und Probleme besprechen.

Weitere Informationen zur Veranstaltung

H-alpha-Treff Rüsselsheim (HaTR)

Datum: 10. Juni 2017
Ort: Ewald-Becher-Sternwarte in Rüsselsheim

Die Beobachtung der Sonne ist ein spannendes Feld und ein Unterbereich ist die Beobachtung im H-Alpha-Bereich des Lichts, also der Wasserstoffhauptlinie.

Hierfür gibt es spezielle Geräte und Filter. Der H-alpha-Treff soll den Überblick und den Vergleich ermöglichen, bietet aber auch die Beobachtung der Sonne in anderen Bereichen des Lichts.

Veranstalter sind die Rüsselsheimer Sternfreunde e.V.

Weitere Informationen zur Veranstaltung

Auf Distanz ganz nah

Supernova-Beobachtungen

In der letzten Episode dieses Podcasts berichtete ich von der Supernova SN 2017eaw und von einem Blogartikel von Jan Hattenbach. Darin wird beschrieben, dass die Supernova auch mit Amateurmitteln beobachtbar sein könnte.

Ich habe mich in der Zwischenzeit daran versucht und konnte die Supernova mehrfach fotografieren. Meine Erfahrungen dabei habe ich in zwei Blogartikeln aufgeschrieben.

SN 2017eaw: meine erste Supernova

Supernova SN 2017eaw: die zweite Nacht

Mich interessiert nun, ob sich auch Hörerinnen und Hörer an der Beobachtung versucht haben. Wie hat‘s geklappt? Geben Sie mir gerne ein kurzes Feedback per Kommentar, E-Mail oder Twitter. ich würde mich freuen!

Podcast-Treffen

Zwei Podcast-Treffen liegen in der nächsten Zeit an, bei denen auch Auf Distanz mit dabei sein wird.

Am Freitag, den 7. Juli gibt es ein Podcast- und Hörertreffen im Unperfekthaus in Essen. Beginn ist um 19 Uhr. Bei gutem Wetter wird die Dachterrasse genutzt, bei schlechtem Wetter der Wintergarten (Raum 423).

Webseite des Veranstalters (Podcast-Verein)

Vom 11. bis zum 13. August findet das Podstock statt, eine Mischung aus Podcast, Festival und Barcamp. Auch hier sind alle Podcaster und Hörer sehr willkommen. Das Podstock findet in diesem Jahr zum fünften Mal statt. Wer ein bisschen mit anpacken möchte, kann schon einen Tag früher zum Helfertag anreisen. Der ist auch schon sehr gesellig.

Der Veranstaltungsort liegt in der Nähe des Orts Sohrschied im Hunsrück.

Webseite des Podstock mit weiteren Informationen und Tickets

Copyright-Hinweise

Titelbild der Episode

Eintrittskarte ATT 2017
Wiedergabe mit freundlicher Genehmigung der Walter-Hohmann-Sternwarte

Zitate von Alexander Gerst

Ausschnitt aus der Horizons-Pressekonferenz vom 29. Mai 2017

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