Auf Distanz 0141: Azur – der erste deutsche Satellit

In dieser Episode geht es um ein Stück Raumfahrtgeschichte. Am 8. November 1969 wurde der erste deutsche Satellit ins All gestartet. Er hieß Azur, mit an Bord waren sieben wissenschaftliche Experimente. Untersucht wurden kosmische Strahlung und Polarlichter, außerdem untersuchte man den Sonnenwind und die Auswirkungen des Sonnenwindes auf die Magnetosphäre der Erde. Ich sprach mit Dr. Niklas Reinke vom Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt über die Mission, die Vorgeschichte und über den Aufbau der nötigen Infrastruktur in Deutschland für eine eigene Satellitenmission. Außerdem gibt es einen Blick auf das Vermächtnis dieser Mission und auf die Raumfahrtbeteiligungen der DDR.

Erschienen: 28.10.2026, Dauer: 0:51:44

Titelthema: „Azur – der erste deutsche Satellit“

Gesprächspartner Dr. Niklas Reinke

Erwähnte Projekte in der Vorstellung von Dr. Niklas Reinke

Satellit AZUR

AZUR-bezogenes

Vorgeschichte zu AZUR

Deutsches Raumfahrt-Kontrollzentrum (GSOC)

In Oberpfaffenhofen erfolgte 1967 die Grundsteinlegung für das nationale Raumfahrtkontrollzentrum.

Erwähnungen zur Raumfahrt in der DDR

Weitere Erwähnungen

Auf Distanz ganz nah

Dieses war nun die vierte Episode in vier Wochen und meine To-do-Liste wird immer kleiner. Die nächsten Episoden sind schon fertig, für eine davon ist noch eine letzte Klärung nötig.

Seit der letzten Episode sind Unterstützungen eingegangen. Per Paypal und Überweisung unterstützten Clemens und Tobias. Vielen Dank euch!

Jetzt, wo bald alle offenen Episoden abgearbeitet sind, plane ich die nächsten Termine und Reisen. Mit euren Unterstützungen kann ich das aktuell sehr gut planen. Einen Teil des Geldes habe ich auch verwendet, um verschlissene Teile an Headsets auszutauschen. Das wird bei den nächsten Interviews Dinge einfacher machen.

Welches die nächste Episode ist, kann ich gerade noch nicht sagen, aber es ist genug da. Hier geht es also schnell weiter.

Copyright-Hinweise

Titelbild der Episode

AZUR
Credit: DLR (CC BY-NC-ND 3.0)

Foto von Dr. Niklas Reinke
Credit: Dr. Niklas Reinke